Episode 006: Gear Junkies Anonymous

Auch in dieser Folge reden wir vor allem über Gitarren und Verstärker, können aber auch mit allerlei praktischen Tips punkten und verkünden, ganz exklusiv, eine Konzertpremiere. Als Bonus gibt es noch ein Audiokommentar zur letzten Sendung ganz am Ende.

Wie immer freuen wir uns über Feedback aller Art. Viel Vergnügen!

Themen

00:00:00 Beginn

00:00:10 Einleitung

00:02:20 Feedback zur letzten Sendung

Besonders cool war das Audio-Kommentar zum Thema Musikläden
Ebenfalls großartig war der Beitrag zum Thema True/Buffered Bypass und Kabelklang

00:05:40 Funksender

00:08:55 Weltexklusive Konzertankündigung

Hukl kündigt allererstes Konzert seiner Band an
Konzert ist am 19.12.2013 im berliner Privatclub und der Eintritt ist kostenlos! Link zum Facebook Event
Quarter – Band von hukls Freund

00:15:20 Felix gibt Tips für das erste Konzert

Backup Gitarre mitbringen
Eigene Technik benutzen
Auf den Tontechniker hören
Wie nimmt man das Drumkit live ab?
So “leise” wie möglich spielen und dann PA benutzen
Ohne Sänger ist es einfacher
Verstärkerposition
Hukl will leckeren Sound
Vorher schon mal das Bühnensetup testen

00:27:13 Hukl war bei einer Preisverleihung

Im Rahmen der Berlin Music Week
Kadavar war nominiert

00:30:00 Der Booker von Kadavar

Magnificent Music
Sehr viele coole Psychedilic Rock Bands im Programm
Live Videos von Kadavar: Living In Your Head und All Our Thoughts

00:32:15 Wie nimmt man ein Konzert auf?

00:35:00 Hukl übt ganz fleißig

Hukl mag Stevie Ray Vaughan doch jetzt ein bisschen mehr
Stevie Ray Vaughan style Lessons
üben, üben, üben!

00:37:00 Joe Bonamassa und Jazz Festivals

00:39:30 Felix erzählt von seinem Gig

Was ist eine Backline?
Felix traut sich nicht die Aufnahme zu veröffentlichen
Hukl bedankt sich für bisherige Einahmen für Musik

00:46:00 Musik machen kostet Geld, viel

Hukl und Felix beschreiben was am Musikmachen alles so Geld kostet
Felix hätte sich schon ein sehr sehr schönes Auto kaufen können

00:50:27 Gitarrenständer

Felix hat sich einen neuen Gitarrenständer gekauft (Bild)
Wir sprechen über die verschiedenen Ständer und die Hercules Vorteile
Hercules Nachrüstpacket
Plektrumentropie

00:57:00 Felix hat sich ein Trinitiy Reverb gekauft

Unterschiede zwischen Hall of Fame und Trinity
Die ProGuitarShop Demo
Felix erklärt TC Electronic TonePrint
Den TonePrint Editor: gibt es hier (Nach TonePrint suchen, die Liste ist Lang)

01:07:43 Stromversorgung für Effekte

Der Strom brummt

01:11:28 Pedalboards und Klettband

Bei Bosspedalen muss das Gummi ab
Hukl würde die Pedale lieber festschrauben (dafür gibt es die Harley Benton Mounties)
Felix stellt mega gutes Klettband von 3m vor Dual Lock

01:14:51 Tube Rattle

Hukls Verstärker rappelt bei A, B (in Deutschland auch H genannt) und C Powerchords
Bekanntes Problem bei Röhren Combo Amps
hukl berichtet wie er das Problem selbst gelöst hat
Zellgummi Matte, 10mm dick (Link zu Modulor
Photo von hukls Verstärker

Rechts: Original Dämpfer für die Röhren, Links: meine Kopie

Rechts: Original Dämpfer für die Röhren, Links: meine Kopie

01:20:32 Felix hat ein altes Wah wiederbelebt

Orginalpoti unverschämt teuer
Rettung bringt der TubeAmpDoctor
Mini Klinke Stromversorgung
Wie tuned man ein Wah?
Wir ermutigen die Hörer selber mal zu löten

01:28:25 Hukl schwärmt vom T-Rex Møller

Felix hat den Grizzle King (ProGuitar Shop Demo)
Wir sprechen über unsere Gearsucht
A wise man once said: »There is no right piece of gear, only the next piece of gear.« – He eventually went broke, but his tone was incredible!

01:33:23 Lovepedal Silicone Fuzzmaster

Musicstore behauptet noch welche bestellen zu können
Lovepedal Silicon Fuzzmaster bei Musik Produktiv

01:38:11 Hukl hätte gerne einen 1Watt Verstärker um mal richtige Röhrensättigung/-verzerrung zu erfahren

Wir sprechen über bezahlbare Miniröhrenamps
Felix mag den Palmer Amp
Wir mögen auch die mini Marshall Amps – aber die sind sehr teuer

01:45:30 Wir stimmen das Thomann Loblied an

Hukl berichtet über seine letzte Thomann-Supporterfahrung

01:47:06 Andere Musikstores

Felix berichtet über Startmusic
Empfehlung für den Weihnachtsmann
Viele Läden in Deutschland aber leider nicht in Berlin
Felix berichtet von der Saitenpreismafiaverschwörung

01:55:34 Anfang vom Ende

Erwähnte Produkte

15 thoughts on “Episode 006: Gear Junkies Anonymous

  1. Alex

    Für die Stromversorgung verwende ich den Palmer PNT05. Der hat 5x9Volt und viele Kabel(z.b. Y Kabel um 2 Pedale an einem Anschluss anzuhängen).
    http://www.palmer-germany.com/mi/de/Stromversorgung.htm
    Es gibt von Palmer einen kleinen Verstärker Namens “Drei” klingt nach einem spannenden Konzept.
    http://www.palmer-germany.com/mi/de/Produkte/DREI_EINS/DREI-3-fach-Eintaktverstarker-PDREI.htm
    Wenn man den grossen Verstärker voll aufgedreht leise spielen will kann man einen Power Attenuator verwenden.
    http://www.palmer-germany.com/mi/de/PDI-06-L08-Power-Attenuator-8-Ohm-PDI06L08.htm
    Oder gleich einen Speaker Simulator (den PDI03 habe ich zuhause und den finde ich toll)
    http://www.palmer-germany.com/mi/de/PDI-03-Speaker-Simulator-mit-Loadbox-8-Ohm-PDI03.htm
    Sorry das alles “nur” von Palmer ist, aber im Gegensatz zu Hukel finde ich die meisten Produkte super und der Preis war immer fair.
    Toller Podcast weiter so!

    Reply
    1. hukl Post author

      Oh – also ich finde Palmer eigentlich total super. Ich habe noch nie einen Verstärker von denen gehört und bin nur verhalten Skeptisch weil man von denen, im Gegensatz zu ihren anderen Produkten, nicht so viel hört.

      Reply
  2. Mic

    Hi,

    ich liebe Euren Podcast. Viele Themen kann ich nachvollziehene ( insb new gear), aber leider muß ich euch heute wiedersprechen: eine 800 € Gitarre klingt genau so, wie 800€.
    Ich habe vor ein paar Wochen mit einem Sammler gespielt (line up: 1. Stack Marshall full stack mit Joe Satriani signature amp und 2 classic Boxen, Stack 2: EVH mit 2 Bogner Boxen).
    Ich hatte meine
    ´72 SG dabei und bin gegen Gibson Paul Kossov ´59 LP VOS angetreten. Auch gegen Gary Moore (beide in Vintage Original Specification, s. Thomann) angetreten.
    Der EVH (habe ich probiert) ist zwar geil, aber es liegt an den Gitarren. Die geben noch richtig sustain mehr ab ( und Haindling) .
    Ein Gitarrenbauer sagt mir, wenn zwischen Hals und Body im Holz eine Quint liegt, dann wird diese Gitarre ein besseren Klang haben sowie die Hölzer stimmen. Und so ist es. Hört Euch den Body/Hals an und wenn Ihre eine Quint hört, dann wird die Gitarre klingen, sustainen und Ihre werdet viel freude haben.

    Gruß
    Mic

    Reply
  3. Johannes

    Wirklich interessant. Ich verspüre das Verlangen nach neuer Ausrüstung überhaupt nicht. Ich spiele seit 15 Jahren dieselbe Gitarre (eine Framus Diabolo), die ich etwas modifiziert habe (s. mein Kommentar zu Kabellängen). Nach ein paar Jahren E-Gitarren-Pause habe ich mir vo ein paar Jahren einen VOX Tonelab ST gekauft und spiele seither darüber und bin wunschlos glücklich.

    Meine Situation ist vielleicht auch eine andere, weil ich nicht in einer Band spiele, sondern alle Instrumente meiner Musik selbst spiele und selbst singe. Da habe ich nicht die Energie, mich in ein einzelnes Instrument so voll reinzunerden.

    Irgendwann wird vielleich eine neue Gitarre fällig sein, was richtig hochwertiges. Mal schauen.

    Wer mal so reinhöhren will, was ich so mache, kann meinen Namen über dem Kommentar anklicken. Wer sich da wegen Sprachschwierigkeiten nicht zurecht findet, bekommt hier direkt eine Liste mit den bis jetzt veröffentlichten Titeln:

    http://muziko.johannes-mueller.org/kantoj/

    Alles selbst geschrieben, selbst komponiert, selbst gespielt (bzw. Schlagzeug selbst programmiert), selbst gemischt und gemastert. Für Nerds: alles unter Linux größtenteils mit OpenSource-Software umgesetzt.

    Euer Podcast gefällt mir sehr gut, ich würde mir ein paar mehr Tonbeispiele wünschen, gerade weil ich den Effekt von den Geräten mal hören möchte.

    Reply
  4. Matthias Fromm

    Sorry, der vorangegangene Kommentar war leider fehlerhaft. Mea culpa! Hier noch einmal korrigiert:

    Wie immer schöne Sendung!

    Wo Ihr doch gerade bei Bonamassa wart: es gibt bei Premier Guitar einen Rig Rundown mit Mike Hickey, dem Guitar Tech von Joe Bonamassa. Wirklich sehenswert was der gute Mann da alles mit auf die Tour nimmt – zum Beispiel den wahrscheinlich längsten mobilen Gitarrenständer der Welt.

    Übrigens sind die Rig Rundowns von Premier Guitar wirklich ein wahrer Schatz, wenn man auf Zeig-her-Dein-Spielzeug steht. Hier die Playlist. Hatte für jedenfalls wahres Suchtpotential.

    Ansonsten, weiter so!

    Cheers,
    Matthias

    \m/

    Reply
  5. -oli-

    Was ich mich bei den ganzen Gitarristen frage, die alle Effekte als “Einzelkomponenten” auf ihrem Effektboard haben (und kein Multieffektgerät mit Presets und “Total Recall” ihr Eigen nennen (wollen)):
    Wie macht Ihr das live zwischen den Songs, wenn Ihr den Sound wechseln wollt/müsst?
    Stepptänzer spielen? :-p 4 Effekte ein-, 2 austreten? Dann evtl. noch am Amp den Kanal wechseln etc.?
    Klingt für mich irgendwie sehr kompliziert, v.a. wenn man dann vllt. auch noch Parameter der einzelnen Effekte ändern will/muss (Delayzeit, Chorustiefe, …).
    Oder: Wie machen Profis das (wie z.B. The Edge, der ja für jeden Song oder besser Sound / “Preset” exakt einen Fußschalter zu haben scheint und dann (über MIDI??) in zwei 19″ Racks hinter ihm alle möglichen Effekte wunschgemäß kombiniert und parametriert werden, siehe “It Might Get Loud”)?

    Viele Grüße,

    -oli-

    Reply
    1. oeddn

      Es gibt da so Geräte an die man die Ein- und Ausgänge einzelner Pedale anschließen kann und diese dann per MIDI-Befehl in den Signalweg einschleifen kann. Da gibts ganz viel verschiedene, auf die schnelle hab ich beim großen T die von G Lab gefunden, heißt dann zum Beispiel “MIDI 4x Looper”. Ansonsten muss man wohl eher steppen wie Du sagst 🙂
      Ich verwende sowas nicht, bei den Profis wird das aber wohl öfter eingesetzt. Die Parametrierung der einzelnen Pedale kann man damit allerdings nicht ändern. Da sind dann vollprogrammierbare Effekte notwendig. Ich selbst hab als Effektgerät nur ein Intellifex Blackface, da ich außer Hall und Delay und ggf. etwas Modulation eh nicht mehr brauche und das können die digitalen Geräte aus den 80ern auch ganz gut. Mit programmierbarem Preamp hat man dann mit einem Latsch alles wie gewünscht. Gefällt aber nicht jedem, vor allem die Programmierung vom alten Intellifex ist aufgrund der vielen Parameter nicht ganz übersichtlich.

      Gruß,
      Stefan

      Reply
  6. Rene

    So nun lasse ich auch mal mein Feedback da 😉

    Zum Thema Tipps für den ersten Auftritt hat felix eigentlich alles wichtige erwähnt, aber ich möchte noch anmerken dass zumindest bei den Shows die ich bis jetzt so erlebt habe Backline nur aus “Grund-Drumset” (also Bassdrum, Toms und Hardware), Gitarren- und Bassboxen bestand. Verschleißteile wie Amps, Becken usw. bringt eigentlich jeder selbst mit und das finde ich auch besser so. Einerseits weil ich nicht unbedingt jeden Gitarristen über meinen Amp spielen lassen möchte, andererseits weil ich auch nicht unbedingt meinen Sound aus einem anderen Verstärker rausholen kann. Und weils halt auch empfindlichere Teile sind als so ne Box.

    Ich benutze ein Boss Gt-8 Multieffektgerät und bin damit voll zufrieden. Ich spiele aber auch Death Metal und benötige die meisten Effekte nicht in der superteuren ausführung. Aber ich frage mich, wie geht das eigentlich wenn ich von meinem trockenen Zerrsound auf einen cleansound mit Delay, Reverb und Chorus umschalten will? Stepptanz? Sich ein paar extra Füße wachsen lassen?

    Ich spiele übrigens ein FAME CS-120h Top, sieht aus wie ein uraltes Radio (deswegen habe ich auch eine Plexiglasscheibe statt der Frontbespannung eingebaut und dahinter grüne LEDs gebastelt) macht aber guten Sound. Natürlich nix für Metal, deswegen mach ich Zerre über mein Multieffekt. Aber ich muss echt mal ne Lanze brechen für diese Fame Amps, die kosten extrem wenig (meinen gibt es jetzt nicht mehr, zuletzt hat der NEU 333€ gekostet, wohlbemerkt Vollröhre) und der Sound ist für den Preis wahnsinn. Meiner ist mittlerweile fast 5 Jahre alt und läuft wie ne eins. Ich hab den für lächerliche 180€ auf Ebay geschossen, mit Fußschalter. Bei mamchen Amps kostet der Fußschalter neu schon fast so viel 😀

    So genug geschwafel, tolle Sendung, weiter so!

    Reply
  7. oeddn

    Teile zum Effektebasteln bzw. -reparieren gibts auch zu ganz vernünftigen Preisen beim Musikding.de. Da gibts auch schöne Bausätze für Bodentreter, Röhrenamps und diverse andere Basteleien. Hab selbst noch nicht bestellt, aber liebäugle seit längerem mit einem der Ampkits von Madamp.

    Reply
  8. harry mudd

    1 Watt ist für ne Mietwohnung viel zu laut! Ich habe einen Marshall DSL1 Combo der von 1 Watt auf 0,1 Watt umschaltbar ist. Und selbst die 0,1 Watt kann ich nicht voll aufdrehen, obwohl ich geduldige Nachbarn habe. Daneben habe ich noch den Marshall Class5 Combo, der aber auch zu laut ist. Um den voll aufgedreht im Mietshaus spielen zu können, muss man auch schon tricksen (Speaker an Headphone out usw.).
    Meine Empfehlung ist ein Powersoak für kleine (15W) Amps, da die Betriebskosten geringer sind. Denn wenn die Endröhren immer in der Sättigung betrieben werden, verschleißen sie natürlich auch schneller und ein Satz EL84 ist nun mal billiger als ein Satz EL34 oder 6L6.

    Reply
      1. harry mudd

        ok wenn man seine Nachbarn mit irgendwas ruhig stellen kann oder in Kreuzberg wohnt, dann ist das wohl nicht das große Problem:-]
        Ich wollte damit bloß sagen, dass die Firmen einem suggerien, dass diese kleinen Verstärker problemlos in einer Mietswohnung nachts um 2 bis 11 gedreht werden können – dass stimmt definitiv nicht.

        Reply

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