Episode 024: Über 7 Brücken

In dieser Folge besprechen wir umfassend die Brückenesotherik als auch diverses Audio Equipment. Hukl will Bands aufnehmen und kommt vor lauter Spielen gar nicht mehr zum Probieren. Leider knistert Felix gegen Ende der Sendung aber wir wünschen dennoch viel Vergnügen und freuen uns über Feedback!

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Teilnehmer

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Themen

00:00:10 Intro

endlich wieder 300Hertz
Felix hat nichts zu erzählen

00:02:12 Tele Brücke

hukl hat eine Vintage Tele Bridge w/Brass Enhanced Compensated Saddles auf seine Tele geschraubt
Saitenreiter selbst kerben
Callaham Brücke ist besser verarbeitet als Original
Wilkinson Bridge
Joe Barden Bridge
Greg Koch hat hukls Pickups für gut befunden

00:16:57 Drive

T-Rex Gristle King
Analogman King Of Tone Drive
Xotic EP Boost
cleane Amps mit Overdrive
Mesa Boogie Recto-Verb
That Pedal Show
hukls Ibanez TS9 Tubescreamer
Orange Micro Terror
Wampler Tumnus OD
Boogie ist in EU viel teurer als in USA
Fender Bassbreaker
Vox AC 15
Vox AC 30 mit Greenbacks
Vox AC 30 mit Blue Bulldogs

00:35:30 Produce Like A Pro

Produce Like A Pro
Fender Priceton Reverb 68 Custom
Simon Phillips
hukl will besser aufnhemen
The Complete Beatles Recording Sessions
Phill Brown – Are We Still Rolling?
Ken Scott – From Abbey Road to Ziggy Stardust
Interview mit Tony Platt über Back in Black
hukl baut sich ein Recording Rack
Neumann U87
Warm Audio
DBX 160A Compressor
Neve 1073LB
hukl will auch andere Bands aufnehmen
Sennheiser e945
Shure beta 58
Hairball Audio
FiveFish Audio
Seventh Circle Audio
Kabel selber löten ist sehr viel günstiger
Sommer Cable SC Club Series MkII
Bitte schickt Felix Bilder von den Trafos eines Orange OR15

01:27:02 Les Paul Brücke

Felix hat seine LP Trad von Nashville auf ABR umbegbaut
Faber ABR Brdige
Alu Tailpiece hat nicht gefallen
Gibson Tailpiece
Nashville to ABR Conversion Studs sind besser als die von Faber
Faber iNsert Kit ist die Variante mit Hammer
Callaham ABR Brücken
Pigtail Hardware
Humbucker Cover Nickel
ABR Brücke fühlt sich richtiger als Nashville an
das metrische System ist besser
Faber Tone Lock Tailpieceschrauben

01:46:19 Veranstaltungstips

am 13. Juni spielen Dead Meadow in Berlin
Geigenbaumuseum Mittenwald
Grassimuseum für Musikinstrumente in Leipzig
Bach-Museum/ Archiv Leipzig
The Night Prowlers beim OpenAir Seebenisch am 27.08.2016 bei Leipzig

01:57:55 Ausklang

Ludwig wird bald wieder dabei sein
Felix möchte seinen Techniker einladen
am Ende knarzt Felix’ Audiospur
hukls Thomannwunschliste wächst wieder
Lehle Little Dual
Palmer Line Isolator

3 thoughts on “Episode 024: Über 7 Brücken

  1. Rene

    Zum Compressor vor dem Interface möchte ich etwas loswerden: Es kann durchaus sinnvoll sein einen Comp auf dem Weg ins Interface einzuschleifen, aber nicht um Clipping zu verhindern. So “heiß” nimmt eigentlich keiner auf. Ich bleibe beim recording üblicherweise bei -12 bis -8 dBFS Peak. Das ist auch so die Lautsärke die mein finaler Mix ca. hat. 10 dB entsprechen einer verdopplung der Lautstärke wenn ich mich recht entsinne. Also müsste der Drummer auf einmal sein Set doppelt so laut spielen damit es clippt. In dem Bereich ist bei halbwegs guten Interfaces auch kein großartiges Rauschen da. Korrigiert mich falls ich falsch liege, aber ich sehe keinen Sinn darin Digital so heiß aufzunehmen, dass es überhaupt zu clipping kommen könnte. Natürlich erspart es nachher trotzdem Arbeit wenn man vor der Wandlung einen Comp einsetzt. Aber da muss man auch gut aufpassen, ein falsch eingesetzter Comp kann auch viel kaputt machen. Ich würde denl einsetzen um das Signal ein bisschen “glatter” zu bekommen, aber höchstens mit ner Ratio von vielleicht 1.5:1 und sehr wenig gain reduction. Und da muss man sehr aufpassen, dass nicht aus versehen jemand an den Knöpfchen dreht während einer Session und zB die release time auf 500 ms stellt

    Reply
    1. -oli-

      10dB ist keine Verdoppelung der Lautstärke, sondern 3dB — zumindest beim Schalldruckpegel (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Schalldruckpegel#Sonderfall_gleich_starker_inkoh.C3.A4renter_Schallquellen).
      Betrachtet man die Leistung, sind 3dB eine Verdopplung, betrachtet man die Spannung (oder eine andere beliebige Feldgröße), sind 6dB eine Verdopplung (siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Bel_%28Einheit%29).

      Und ja: Nur ganz wenig komprimieren vor der Aufnahme, keinesfalls mehr als 2:1, und mit den dynamischen Einstellungen (Attack und Release Time) aufpassen.

      MfG,

      -oli-

      Reply
  2. Micha

    Moin,
    ich bin beruflicher Tontechniker/-Ingenieur whatever seit einigen Jahren. Wollt zu der Mikro- und Preamp und überhaupt alles Frage mal folgendes anmerken:

    Ihr habt euch in irgendeiner Folge ja mal in einer Mischung aus Amüsement und Frustration darüber geäußert, dass Ultra-Profi-Gitarristen selbst die schrottigsten Klampfen zum klingen bringen.

    Das ist in der ganzen Recording Geschichte ähnlich. Auch wenn man natürlich die Notwendigkeit einer bestimmten Qualität wichtiger Komponenten in der Signalkette nicht wegdiskutieren kann. Allerdings hat der Hukl beispielsweise mit seinem Interface schon eine Qualität an der Schnittstelle zum Rechner mit der sich einiges erreichen lässt. Auch viele sehr bezahlbare Mikrofone (Audio Technica, Recording Tools [Geheimtipp, gibt’s nicht beim Thomann]) lässt sich einiges auf die Beine stellen.

    Die Einflüsse deines KnowHows und deiner Kreativität sind so exorbitant größer als die Finalen 3% die du mit dem 300% höheren Preis bezahlst. Du kannst in der Anfangszeit so viel falsch machen, oder so vieles notwendige eben nicht machen, dass diese Vorteile einfach nicht die Geige spielen. Ich weiß das klingt abgedroschen. Und als ich damals angefangen hab war ich immer genervt von solchen Sprüchen. Und wollte mir trotzdem immer mit irgendwelchen Tools einen Vorteil verschaffen. Den echten Vorteil hat mir am Ende Wissen und Erfahrung verschafft (Noch abgedroschener, aber soooo wahr).

    Also, immer schön die Phase checken und viel Spaß dabei!

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